Antifa-Broschüre über neonazistische Aktivitäten im Saarland,  aus dem Jahre 2000

Die Broschüre wurde im Jahr 2000 von einem antifaschistischem AutorInnenkollektiv in Zusammenarbeit mit der Antifa Saar veröffentlicht und beschäftigt sich mit faschistischen Strukturen und Aktivitäten im Saarland.

Download: Broschüre als pdf-Datei (20 MB)

Bundesweites Vorbereitungstreffen des M31 Aktionstages vergangenes Wochenende in Frankfurt am Main. Auch die Interventionistische Linke plant eine Großaktion gegen die Krise im kommenden Mai in Frankfurt.

Am vergangenen Samstag fand in Frankfurt das bundesweite Vorbereitungstreffen für den europäischen Aktionstag “M31 – capitalism is the crisis” im hessischen Frankfurt am Main statt. An diesem Tag sollen dezentral in mehreren europäischen Ländern Aktionen linksradikaler Gruppen und Organisationen, sowie basisdemokratischer Gewerkschaften stattfinden. (Über den Aktionstag berichteten wir bereits hier und hier)

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Anarchistische Gruppen und Projekte rufen zur Verhinderung der Dresdner Naziaufmärsche im Februar auf

Wie in jedem Jahr wollen Neo-Nazis im Februar wieder zwei Aufmärsche in Dresden durchführen. Das Bündnis „Dresden Nazifrei“, das von bürgerlich-linken über emanzipatorische Antifa-Gruppen bis hin zu autoritär-kommunistischen Organisationen reicht, mobilisiert bereits seit einigen Monaten um die rechten Demonstrationen zu blockieren. Ein Aufruf des linksradikalen Bündnisses „No Pasaran“ blieb bis jetzt für dieses Jahr aus.

Dafür melden sich erstmals explizit anarchistische Gruppen, Projekte, Gewerkschaften und Einzelpersonen zu Wort und kritisieren sowohl den Naziaufmarsch als auch Repression und konservative Ideologien. Der Mobilisierungstext, der vom Allgemeinen Syndikat Dresden (FAU IAA – FdA IFA) ausgeht, will dazu einladen, sich stärker mit anarchistischen Standpunkten zu positionieren und perspektivisch unabhängige Mobilisierungsbündnisse auf die Beine zu stellen. Er kann auch nachträglich unterzeichnet werden.

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Radiointerview über Hintergründe, Inhalte und Aktionen rund um den europäischen Aktionstag am 31. März 2012

Für den 31. März wurde von verschiedenen linken und linksradikalen Gruppen und basisdemokratischen Gewerkschaften zu einem internationalen Aktionstag gegen Krise und Kapitalismus aufgerufen. Aktivist_innen und Gruppen aus mehreren Ländern, darunter Griechenland, Spanien, Belgien, Österreich und Polen haben bereits ihre Teilnahme am Aktionstag erklärt. In Deutschland wird die zentrale Aktion in Frankfurt am Main stattfinden.

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Demonstration gegen Naziterror, Verfassungsschutz und den Naziaufmarsch in Dresden im kommenden Februar am 28. Januar in Frankfurt am Main

Uns alle hat die rassistische Mordserie des sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) erschüttert und zutiefst empört. Doch leider ist klar, dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist: In den letzten 20 Jahren sind mindestens 182 Menschen von Nazis ermordet worden. Polizei und Justiz versuchen dabei fast immer den politischen Charakter dieser Taten zu leugnen und sie zu relativieren. Der Verfassungsschutz, unter anderem von ehemaligen Gestapo-Offizieren aufgebaut, trägt seit Jahren durch die Bezahlung von V-Leuten zur Finanzierung von Neonaziorganisationen bei. So hat allein die Thüringer Naziszene, aus der die „NSU“ hervorgegangen ist, über die Jahre hinweg mehrere hunderttausend Euro erhalten.

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Linke Gruppen und libertäre Basisgewerkschaften rufen zu europaweitem Aktionstag auf

Auf einem internationalen Treffen linker Gruppen und Basisgewerkschaften aus Griechenland, Deutschland, Spanien, Polen und Österreich Anfang Dezember in Frankfurt a. M. wurde beschlossen: Für den 31. März wird unter dem Motto „M31 – European Day of Action against Capitalism“ zu einem europaweiten Aktionstag gegen die autoritäre Krisenpolitik der Troika aus EU-Kommision, IWF und EZB aufgerufen.

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Januarausgabe der Zeitung des Forums deutschsprachiger Anarchist_innen

Ein Jahr ist ver­gan­gen. Zwölf Aus­ga­ben der Gaidaolie­gen hin­ter uns und mit der Ja­nu­ar­aus­ga­be 2012 hal­tet ihr die drei­zehn­te Num­mer in der Hand. Gut zehn an­ar­chis­ti­sche Grup­pen, In­itia­ti­ven und Or­ga­ni­sa­tio­nen haben letz­tes Jahr die Ge­le­gen­heit ge­nutzt und sich auf un­se­ren Sei­ten vor­ge­stellt.
Wir haben un­se­ren Blick auf an­ar­chis­ti­sche Be­we­gun­gen ge­wor­fen, die im deut­schen Sprach­raum oft ver­nach­läs­sigt wer­den. So haben wir über An­ar­chis­tIn­nen in Belarus, Russ­lan und Ru­mä­ni­en eben­so be­rich­ten kön­nen, wie über die Tür­kei, Skan­di­na­vi­en, Me­xi­ko oder Bul­ga­ri­en sowie über die ak­tu­el­len Re­vo­lu­tio­nen und Be­we­gun­gen im Mah­greb.

Zeitung hier (pdf) downloaden!

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Saarland: Sturmdivision Saar


26. Dezember 2011

Antifa Saar / Projekt AK veröffentlicht erste Recherche Informationen zur Kameradschaft “Sturmdivision Saar”

“Auf Nazidemonstrationen im gesamten Bundesgebiet erkennt man sie an T-Shirts mit der Aufschrift „Sturmdivision Saar“ und einer stilisierten Triskele. Ihren Schwerpunkt haben sie im saarländischen Dillingen. Versucht diese „Sturmdivision Saar“ das klägliche Scheitern der mittlerweile aufgelösten „Kameradschaft Saarsturm“ zu kompensieren oder handelt es sich um einen gänzlich neuen neonazistischen Organisationsversuch an der Saar? Mit der Recherche-Info über die „Sturmdivision Saar“ soll diese neonazistische Kameradschaft und ihre Protagonisten näher beleuchtet werden.”

Den Rechercheflyer hier als pdf downloaden.

Flyer über Neonazistrukturen im Saarland, eine kleine Chronologie rechter Anschläge und Übergriffe und den saarländischen Verfassungsschutz, der gerne links zuhaut, während er rechts wegschaut.

Mehr als 13 Jahre lang konnten 3 Neonazis aus Zwickau völlig unbehelligt mordend durch die Lande ziehen. Die Gewaltbereitschaft der deutschen Neonaziszene wurde von offiziellen Stellen immer wieder heruntergespielt und jahrzehntelang konnten diese Leute ihre menschenverachtende Ideologie in aller Ruhe verbreiten. Auf ihr Konto gehen, laut Ermittlungsergebnissen, 10 Morde. Davon 9 an türkisch- und griechischstämmigen Personen und einer Polizistin, deren Kollege ebenfalls schwer verletzt wurde. Auch sind etliche Anschläge und dutzende weitere menschenverachtende Aktionen auf das Trio zurückzuführen.

Nun schaut die ganze Republik entsetzt und überrascht nach Zwickau und fragt sich, wie das bloß geschehen konnte. Die gängigen Medien und die Ermittlungsbehörden sind sogar davon überrascht, dass den 3 Neonazis Verbindungen zu Unterstützer_innen im Westen Deutschlands nachgewiesen werden können. Diese Ignoranz den bundesweiten rechtsradikalen Umtrieben und Vernetzungen gegenüber, die sich seit Jahrzehnten manifestiert, kostete nicht nur den 10 Opfern der sogenannten „Zwickauer Zelle“ das Leben, sondern seit 1990 mindestens 182 Menschen.

Auch das beschauliche Saarland wurde und wird von diesen widerwärtigen Machenschaften nicht verschont.

Den ganzen Flyer als PDF downloaden.

Kritisches Flugblatt der Antifa Saar / Projekt AK zu einer Podiumsdikussion der Jusos Saar und des Netzwerkes für Demokratie und Courage (NDC) am vergangenen Mittwoch

Die Jusos Saar und das Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC) haben am 21.12.2011 zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Ist die NPD überhaupt das Problem?“ eingeladen. Ein Blick auf die Liste der Diskussionsteilnehmer_innen wirft jedoch vor allem die Frage auf, was die Veranstalter_innen dazu treibt, ausgerechnet mit den eingeladenen Leuten das „Problem“ Neonazismus lösen zu wollen.

Das Flugblatt findet ihr als PDF zum Download hier.

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